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Meine Ziele für 2020

Meine Ziele für 2020

Neues Jahr – neue Ziele.

Ca. 60% der Ziele aus 2019 habe ich – durch Gottes Gnade (1Kor 15,10) – erreicht. Das ist OK. Manches war utopisch.
Das Erreichen der Ziele setzt ein regelmäßiges Visualisieren und Planen voraus. Das ist mir zum Ende des letzten Jahres immer besser gelungen. In 2020 werde ich mich noch in der Planung verbessern (habe mir hier endlich ein Projektmanagement eingerichtet).
Es ist in der Psychologie durchaus umstritten, ob das öffentliche Mitteilen eigener Ziele für das Erreichen förderlich sei (vgl. dazu Ivan Blatter). Warum ich meine Ziele kommuniziere? Ganz einfach: VORBILD (vgl. 1Kor 9,24-27; 11,1; Phil 1,21-25; 3,17).

PERSÖNLICH

A) Ich denke weder höher noch geringer von mir selbst, sondern „einfach weniger an mich“ (Keller 2018:32). Gottes Urteil allein zählt. Daher bete ich regelmäßig Psalm 139,23-24 und 1Kor 4,3-4.

B) Ich höre meinen Mitmenschen bewusster und häufiger zu. Ich führe durch Fragen und kommuniziere klar.

C) Ich übe mich im beständigen Beten im Geist (1Thess 5,18) und rechne stündlich mit der Präsenz des Geistes Gottes.

D) Ich übe mich in der biblischen Klage, indem ich zu erst und vor allem dem Herrn meine Nöte bringe, meinen Schmerz klage und um sein Erbarmen bete.

E) Ich bewege mich aktiv 2-3x pro Woche (Joggen, Gemeindebau usw.) und trinke 2,3 Liter Wasser (30ml x 1kg) pro Tag.

F) Ich etabliere Regeln des digitalen Minimalismus in meinem Alltag, d.h. kein Zeitvertreib am Smartphone und eine deep work-Arbeitweise.

EHE und FAMILIE

A) Wir finden (dem Vorbild von Kathy und Timothy Keller folgend) ein passendes Gebetsmodell und praktizieren regelmäßig einen persönlichen und spirituellen Austausch.

B) Wir genießen unsere Zeit zu zweit, indem wir nahezu täglich Spazieren gehen, ca. 1x in 6 Wochen ausgehen und 1x im Jahr einen Kurzurlaub (3 Übernachtungen) erleben.

C) Für die „Kleinen“ bin ich ein Vater, der mit ihnen (Fußball u.a.) spielt, herumtobt, Späße macht und sie durch die „Sprache der Tugend“ (vgl. virtues project) ermutigt. Ich genieße ihre Kindlichkeit und lerne durch sie, dass das Leben schön ist.

D) Für die „Großen“ bin ich ein Vater, der sie (durch Gespräche) positiv beeinflusst, sie in ihrer Entwicklung würdigt und sie durch die „Sprache der Tugend“ (vgl. virtues project) ermutigt.

FORSCHER

A) Ich kann bis Ende 2020 meine AT-Andacht in Hebräisch halten.

B) Ich kann bis Mitte 2020 meine NT-Andacht in Griechisch halten.

C) Ich publiziere 4-5 theologische Artikel in Zeitschriften bzw. Sammelbänden. (Ideen: Chronologie paulinischer Mitarbeiter; Systematik der paulinischen Mitarbeiter anhand text-immanenter Kriterien; Plural-Gebrauch paulinischer Briefe; Apollos; Mitarbeiter des Paulus und Migration).

D) Ich schreibe pro Monat mindestens ein Buch-Summary und bewerbe es auf unterschiedlichen Kanälen.

E) Ich blogge stetig und konsequent zur Theologie, Bildung, Verkündigung und Leitung.

JOB: ORGANISATIONSENTWICKLUNG

A) Ich führe wichtige in 2018/2019 begonnene Projekte zu einem geordneten und erfolgreichen Abschluss (Vision & Werte, Charakterbildung, AHF-Intranet usw.).

B) Ich stelle die AHF-Akademie auf tragfähige Strukturen und erweitere das Netzwerk.

JOB: LEHRER

C) Ich optimiere laufend meinen Unterricht und orientiere ihn durch Anforderungssituationen an den Kompetenzen aus.

D) Ich bin bei der didaktischen Umsetzung der Unterrichtssequenzen sicher, kreativ, strukturiert und eloquent. Mein Unterricht ist für Schüler interessant, kognitiv herausfordernd und für ihr Leben inspirierend.

EHRENAMT: GEMEINDE

A) Ich lehre und leite effektiv. Ich fördere Klarheit bei der Vision und Ausrichtung der Evangelischen Freikirche Herberhausen.

B) Ich investiere mich regelmäßig, planvoll und freudig in den Bau der Gemeinde.

HAUSHALT

A) Ich sorge mich stetig und gewissenhaft um meine Verantwortlichkeiten rund um den Haushalt (Pflege und Wartung der Autos, Garten, Haus, Hof, Terrasse).

Mein Motto sind die Verse aus 1Kor 15,10.58.

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