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Rahmen und Aufgaben von Christian Education

Rahmen und Aufgaben von CE

Christian Education meint „alle gemeindepädagogischen Bemühungen der Gemeinde“1, der Hochschulen und Schulen in konfessioneller Trägerschaft. Die Bewegung hat ihren Ursprung in der angelsächsischen Welt und ist im deutschsprachigen Raum wohl am besten mit dem Begriff der Religionspädagogik (inkl. Gemeindepädagogik) zu umschreiben. „Die Wurzeln der amerikanischen Christian Education (CE) liegen im europäischen Protestantismus“2.

Bill Kuert nennt zehn Aspekte bzw. Prinzipien, die den Rahmen bzw. Aufgaben der CE umschreiben3:

  • God-centered Reality – Gott existiert. Alle Pädagogik geht von Gott aus und ist auf ihn ausgerichtet.
  • Revelation-centered Truth – Gott offenbart sich in der Heiligen Schrift.
  • Image-centered Anthopology – Die Ebenbildlichkeit des Menschen mit Gott bildet die Grundlage für das Menschenbild der Pädagogik.
  • Eternity-centered Values
  • Christ-centered Objectives – Gemeint ist hier Reife und Christusähnlichkeit, zu der Menschen angeleitet werden.
  • Bible-centered Curriculum
  • Interaction-centered Methodology
  • Love-centered Atmosphere
  • Spirit-centered Teachers
  • Growth-centered Evaluation – Jegliches pädagogische Wirken ist auszuwerten im Blick auf die Qualität (Inwieweit werden die Ziele des Lehrens erreicht? Qualität der pädagogischen Praxis?) und Quantität (Wer wird geschult? Wie viele werden erreicht?)4

Fussnoten

  1. Löwen, Heinrich (1998): Gemeindepädagogik in rußlanddeutschen Freikirchen in der Spannung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dissertation, Leuven. Evang. Theologische Fakultät, S. 122.
  2. Löwen 1998:113
  3. bei Löwen 1998:120f.
  4. Quelle: Kuert, Bill (1990). The Church’s Educational Task. Brussels: ICI, 30-45.

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