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Reichtum/Mammon und die Suche nach der Balance

Eine meiner drängenden Fragen ist, wie die teils positive atl. Sicht über Reichtum (natürlich gibt es auch hier harsche Kritik, siehe den Artikel in Wibilex) mit der teils scharfen Kritik Jesu gegenüber dem Reichtum und dem Reichen mit der „reichen“ Lebensweise im Westen zu vereinbaren ist?

Einen inspirierenden – wenn gleich für die persönliche ethische Fragestellung nichts Konkretes bietenden – Artikel hat Johannes Röser verfasst. D iwie Situationsbeschreibung trifft m. E. zu: Christen im Westen sind in Bezug auf die Kritik des Reichtums in den Evangelien taub. Meist werden die Erzählungen relativiert.

Wenn es aber wahr ist, dass die in der BRD Lebenden meist per se zu den Reichen zu zählen sind (im weltweiten Vergleich), wie lässt sich ein Lebensstil entwickeln, der dem Evangelium Jesu gerecht wird? Wie ist die Balance sicher zu stellen? Wo sind ethische Grenzen eindeutig gegeben?

Ein zuverlässiger Gesprächspartner scheint mir Ronald J. Sider zu sein. Siehe. Aber was heisst es konkret? Wie kann authentisch und glaubwürdig – auch vor den Armen – der Christ im Westen sein Leben im Sinne Jesu gestalten?

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